Valentin - mein kleiner Prinz
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(c) KeHe 2010
10. Brief an Valentin
10. Brief an Valentin

Mein geliebter Sohn,

morgen ist es soweit und Deine Mama geht nach zwei Monaten Pause wieder zur Arbeit.

Wenn ich daran denke überkommt mich ein Gefühl von Vorfreude und Nervosität. Ist ja doch schon ein Weilchen her, dass ich dort gewesen bin und die Kollegen gesehen habe. Mit dem ein oder anderen habe ich natürlich auch während dieser ganzen Zeit in Kontakt gestanden, aber mit anderen eben nicht.
Um sowohl den Kollegen als auch mir den Einstieg ein wenig leichter zu machen habe ich - auf Anraten von Frau Hotz-Wegner - eine Mail an alle geschickt mit der Bitte möglichst normal mit mir umzugehen. Ebenso habe ich darauf verwiesen, dass ich Fragen zu Dir einfach nicht im Gespräch beantworten kann. Dafür habe ich an Deine Homepage verwiesen. Vorsorglich habe ich mich dann auch schonmal entschuldigt, falls ich in der ein oder anderen Situation ein Verhalten an den Tag lege, dass man in der Form nicht von mir gewohnt ist.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich der morgige Tag gestalten wird.

Am vergangenen Freitag war ich erneut zum Gespräch bei Frau Hotz-Wegner. Ich habe ihr dann von meinen Bedenken hinsichtlich des Aufeinandertreffens mit den Kollegen berichtet und wie oben erwähnt gab sie  mir den Tipp mit der eMail.

Dann kamen auch Deine Fotos wieder zur Sprache und ich habe ihr gesagt, dass ich sie immer noch nicht angesehen habe und warum nicht. Sie hatte durchaus Verständnis für mich und mir vorgeschlagen, dass wir das "Angstbild" in einen separaten Umschlag tun. Sie meint damit, dass das Foto, auf dem Du ohne Arme zu sehen bist extra aufbewahrt werden sollte. So habe ich die Gelegenheit mir Deine Bilder anzuschauen, ohne dass ich Angst haben muss, dass als nächstes das "Schockfoto" kommt. Ich möchte Dich nämlich sehr gerne ansehen, aber so lange das besagte Bild mit in dem Umschlag ist kann ich das nicht.

Natürlich bist Du nach wie vor für mich das schönste Kind der (Sternen-)Welt, aber dieses Foto sehen zu müssen gibt mir so ein ganz merkwürdiges Gefühl. Es zeigt mir halt warum Du nicht bei mir bist, weil Du nämlich krank warst. Bei dem Anblick der anderen Fotos wird mir das zwar auch nochmal bewusst gemacht, aber da sehe ich Dich schlafend, ohne Makel. Irgendwie macht das den Unterschied aus. Schwierig wird das Ansehen aller Bilder sowieso, weil es mich immer und immer wieder daran erinnern wird, dass Du nicht bei mir bist. Manchmal frage ich mich, ob es eine gute Idee ist Dich zu betrachten. Weil dann das Erlebte wieder so präsent wird. Andererseits denke ich mir dann, dass es für eine Mama doch wohl völlig normal ist, dass sie ihr Kind sehen will. Und ich habe nunmal leider nur diese Fotos, auf denen ich Dich sehen kann.

Mein lieber Schatz, Deine Mama schließt diesen Brief nun langsam. Es gibt noch einiges zu erledigen, bevor morgen der Alltag ein Stückchen näher rückt. Ich hoffe sehr, dass es ganz anders wird, als ich es mir manchmal vorstelle und mir die Arbeit helfen wird, einen kleinen Schritt Richtung Normalität zu machen.

Gedanklich werde ich Dich mitnehmen!

In tiefer Liebe,
Deine Mama

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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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