Valentin - mein kleiner Prinz
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11. Brief an Valentin
11. Brief an Valentin

Mein geliebter Sohn,

wieder ist eine Woche ohne Dich vergangen, und diese war für mich irgendwie schon recht anstregend.

Am Dienstag ist Deine Mama wieder arbeiten gegangen und ich war extrem aufgeregt.
Im Büro angekommen fand ich auf meinem Schreibtisch erstmal einen riesigen Blumenstrauß und ein großes Paket vor. In dem Paket war ein ganz tolles Bild, dass Mama's Kollegin für sie gemalt hat. Eine Pusteblume, die ich schon länger haben wollte und nu' ist sie da und wird ihren Platz in der Wohnung finden.





Dann hat Deine Patentante noch ein Armband geschenkt, dass Glück bringen soll...ich hoffe, dass es seinen Zweck erfüllt.




Nachdem ich dann also ein wenig angekommen war, schauten dann nach und nach auch einige Kollegen vorbei und haben sich gefreut, dass Mama wieder da ist.

So richtig ans Arbeiten bin ich nicht gekommen, weil ich mir zwischendurch dann doch mal die Frage gestellt habe, was ich da eigentlich mache.

Der erste Tag war also irgendwann geschafft und ehrlich gesagt war ich froh, als ich wieder zuhause war.

Zwei Monate aus dem Job raus zu sein ist einfach eine lange Zeit und es wird bestimmt noch ein paar Tage dauern, bis ich mich wirklich wieder eingefunden und eingelebt habe.

Viele haben mir gesagt, dass sie es für einen Riesenschritt halten, dass ich vier Wochen nach Deiner Geburt schon wieder arbeiten gehe. Ich persönlich finde, dass es für mich ein Mini-Schritt Richtung Normalität ist.

Gestern ging es dann nach der Arbeit wieder zur Frau Hotz-Wegner.

Wir hatten uns ja darauf verständigt, dass ich Deine Bilder mitbringen soll und sie mein "Angstbild" aussortiert. Gesagt, getan!

Sie hat sich Deine Bilder angesehen, das "Angstbild" in den extra Umschlag gepackt und mich gefragt, ob ich denn jetzt bereit wäre, Dich anzusehen.

Ich musste wirklich erstmal tief durchatmen, aber ich hab' mich dann getraut. Angefangen haben wir mit der Karte vom Krankenhaus. Auf dem Deckblatt befindet sich ein Auszug aus dem Kleinen Prinzen und innen stehen Dein Name, Deine Geburtsdaten, Größe, Gewicht und ein Abdruck von Deinen Füßen. Sie sind so schrecklich klein, aber niedlich. Dazu haben wir dann das erste Bild gelegt. Deine Füße in Großaufnahme. Als ich sie gesehen habe, musste ich wirklich erstmal lachen. An Deinem rechten Fuß ist der "Zeigezeh" ein ganz kleines Stückchen größer als der "große Onkel" und genau das ist bei mir auch der Fall. Es steht also fest, dass Du die Füße schonmal von mir hast...Du armer Kerl!

Frau Hotz-Wegner hat mich dann gefragt, ob ich weitere Bilder sehen möchte und kann. Ich hab zugestimmt und so kam das zweite Bild. Das hat Dich genauso gezeigt, wie ich Dich auch in Erinnerung habe. Ein ganz kleines Köpfchen, die Augen fest geschlossen und so völlig entspannt und friedlich. Einfach nur schön! Die anderen beiden Bilder waren ähnlich, leider nur schlecht belichtet, so dass Du darauf extrem dunkel aussiehst. Ich konnte jedenfalls gar nicht mehr aufhören Dich anzuschauen und habe ganz viele Kleinigkeiten festgestellt, die mir, als ich Dich in der Kapelle gesehen habe, gar nicht so aufgefallen sind.

Natürlich hast Du auch das ein oder andere von Deinem Erzeuger mitbekommen. Am Ende bist Du eine wunderschöne Mischung aus uns beiden und im Teeniealter hättest Du den Mädels bestimmt gehörig den Kopf verdreht.

Dich anzusehen war so ein schönes Gefühl. Ganz viel Stolz und Liebe! Und da mein "Angstbild" ja jetzt separiert ist, kann ich dieses Gefühl immer wieder haben.

Frau Hotz-Wegner meinte dann nur, dass das ein Riesenschritt für mich sei und ich sehr stolz auf Dich und auf mich sein könnte. Auf Dich, weil Du einfach so ein wunderschönes Kerlchen bist und auf mich, weil ich es geschafft habe die Bilder anzusehen.

Abends kam dann noch Janina zu Besuch und ich habe ihr erzählt, dass ich es geschafft habe, die Bilder anzuschauen.
Ich habe dann schon gemerkt, dass sie  mich was fragen wollte, sich aber nicht so richtig traut und so hab' ich es ihr abgenommen und gefragt, ob sie Dich auch sehen möchte. Sie wollte!

Als sie Deine Füße gesehen hat, konnte sie sofort bestätigen, dass die von mir sind und sie musste ebenfalls drüber lachen.
Am Ende fand sie Dich auch wunderschön anzusehen und hat gesagt, dass sie gerne ein Bild von Dir hätte. Das soll sie natürlich auch bekommen.

Heute früh direkt nach dem Aufstehen, habe ich Dich gleich wieder angeschaut. Irgendwie ist es so unwirklich, dass Du mein Kind bist und dass Du trotz Deines geringen Alters schon so weit entwickelt warst.

Vermutlich wird das noch ein Weilchen dauern, bis ich wirklich jedes Detail von Dir aufgenommen habe und es sich unauslöschlich in meinen Kopf gesetzt hat. Obwohl es wirklich nur wenige Bilder sind, entdecke ich jedesmal was neues, was mir vorher nicht aufgefallen ist.

Du merkst, es war eine spannende Woche für Deine Mama und ich kann all' die Eindrücke an meinem langen Wochenende, dass ich jetzt habe, verarbeiten.

Mein geliebter Sohn, ich werde Dich immer und immer wieder anschauen, mit Dir reden und den' Menschen voller Stolz und Liebe zeigen, die Dich auch gerne ansehen möchten.

In tiefer Liebe,
Deine Mama






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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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