Valentin - mein kleiner Prinz
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15. Brief an Valentin
15. Brief an Valentin

Mein geliebter Sohn,

am vergangenen Mittwoch war die Stimmung noch schlechter als sonst. Die letzten 8 Wochen habe ich immer mittwochs an Deine Geburt gedacht, je näher die Stunde rückte, umso nervöser wurde ich. Doch diesmal war es irgendwie anders. Es kam erschwerend hinzu, dass dies eigentlich mein letzter Arbeitstag gewesen wäre, bevor ich in den Mutterschutz starte. Den hab' ich ja nur leider schon hinter mir.
Es fühlte sich schmerzhaft und überhaupt nicht richtig an. Hatte ich mich doch so sehr auf diesen Tag gefreut. Denn jetzt hätte es nicht mehr lange dauern sollen, bis Du auf die Welt kommst...gesund und munter.
Das dem nicht so ist, macht mich weiterhin traurig.

Irgendwie war ich froh darüber, dass die nächsten Tage ein wenig Abwechslung bringen sollten, denn das Schützenfest in Hüthum stand vor der Tür. Mittwoch abend ging es los, war aber eher ruhig und völlig entspannt, um sich wieder ans Kellnern zu gewöhnen. Eigentlich bin ich ja immer davon ausgegangen, dass ich im Mai nicht dabei bin. Hochschwanger kellnern geht ja nunmal nicht. Nun habe ich mich aber bewusst dafür entschieden wieder damit anzufangen. Kellnern ist und bleibt nunmal ein Hobby von mir, dass den netten Nebeneffekt hat, ein wenig Bares in die Kasse zu spülen.
Wie gesagt, war der Mittwoch abend dann auch sehr angenehm, wenngleich meine Gedanken das ein oder andere Mal doch zu Dir gewandert sind. Wen wundert's, wo es für mich doch ein besonderer Tag gewesen wäre.

Donnerstag ging es dann weiter. Leider hat das Wetter überhaupt nicht mitgespielt. Es war kalt, es hat geregnet und das hat immens auf die Stimmung gedrückt. Nicht bei den Schützen, aber bei mir.
Bis dato bin ich immer davon ausgegangen, dass die meisten von denen nur wissen, wie ich mit Vornamen heiße und mein Familienname überhaupt nicht bekannt ist. Anscheinend habe ich mich getäuscht. Ich bin das ein oder andere Mal auf Dich angesprochen worden, weil die Traueranzeige ja in der Zeitung stand. Ich fand es schön und befremdlich zugleich und so richtig wusste ich in dem Moment auch nicht damit umzugehen. Zuspruch und tröstende Worte von Menschen zu erhalten, die man eigentlich nur zwei Mal im Jahr sieht ist schon komisch. Meist hab' ich mich einfach nur bedankt und weitergemacht. Mal abgesehen davon, dass keine Zeit für Unterhaltungen war, wollte ich in dem Moment auch nicht über Dich reden. Warum das so war, kann ich nicht mal mit Sicherheit sagen. Vielleicht weil ich die Traurigkeit nicht zulassen wollte. Denn im Normalfall rede ich ja sehr gerne über Dich.

Nachdem der Donnerstag geschafft war, hatte ich Freitag Zeit mich auszuruhen. Mein Körper hat auch quasi nach Ruhe und Erholung gebrüllt. Ich hab sehr deutlich gemerkt, dass ich viel zu lange nichts gemacht habe. Die drei Mal, die ich bisher wieder beim Sport war bringen keine wirkliche Kondition, aber das habe ich ja auch nicht erwartet.

Gestern war dann Krönungsball und es war wie gewohnt stressig. Tischbedienung ist einfach was anderes, als hinter der Theke zu stehen. Ich finde der Kontakt zu den Leuten ist dabei auch ein ganz anderer. Ich mag das sehr und hab mich wirklich auf den Abend gefreut. Einige Stunden ging auch alles gut, aber dann fing mein Körper an zu rebellieren. Eine der Bandscheiben wollte nicht so wie ich und ich hatte das Gefühl, dass sie sich auf den Weg macht um rauszuspringen. Also habe ich die letzten anderthalb Stunden mit ziemlichen Schmerzen hinter mich gebracht und war froh, als ich endlich zuhause war. Die heiße Dusche hat für ein wenig Linderung gesorgt und dann ging's schnell schlafen. Heute habe ich immer noch Schmerzen, aber dank diversen Mittelchen lassen sie sich aushalten. Ich schätze aber, dass ich über kurz oder lang doch wieder zum Arzt muss.

Vor einigen Wochen habe ich über meinVZ jemanden "kennengelernt". Sie heißt Britta und kommt auch aus Emmerich. Eigentlich wollten wir uns auf dem Schützenfest persönlich kennenlernen, aber irgendwie ist es nicht dazu gekommen. Britta ist auch eine Sternenkind-Mama und mit ihr habe ich mich ein wenig ausgetauscht, was die Erlebnisse angeht. Vielleicht kriegen wir ein Treffenja nochmal außerhalb des Schützenfestes hin. Wir werden sehen.

Tja, ansonsten gibt es von dieser Woche gar nicht so viel zu berichten. Das wird bei der nächsten aber sicher anders sein. Dein Stein ist nämlich fertig und ich werde das nächste Mal bestimmt schon ein Bild haben, um ihn Dir zu zeigen. Nächstes Wochenende werden Kevin und ich zwar noch nicht dazu kommen ihn anzumalen - da ist Chantal's Konfirmation - aber die Woche drauf wird er hoffentlich aufgehübscht. Wir wollen ihn ja wie einen Himmel anmalen. Die Sternchen bekommen bunte Farben und Dein Name soll richtig herausstechen. Ich bin jetzt schon sehr auf das Ergebnis gespannt!

Der nächste Sonntag beschert mir irgendwie ein mulmiges Gefühl, denn einige aus der Familie werde ich dort treffen und ich habe keine Ahnung, wie die Reaktionen aussehen. Werden sie mich auf Dich ansprechen? Oder sich lieber in Schweigen hüllen und mich nur immer verstohlen von der Seite ansehen? Diese Blicke mag ich überhaupt nicht. Dann lieber den geraden Weg. Zumal ich ja gerne über Dich rede.
Naja, wir werden sehen wie es wird und natürlich bekommst Du einen ausführlichen Bericht. Du sollst ja wissen, was hier bei uns so passiert. Schließlich bist Du ein Teil dieser Familie und wirst es auch bleiben!

So mein lieber Schatz, für heute werde ich mal schließen und mich noch ein wenig ausruhen, bevor ich mich ans Bügeln und Packen mache (muss wieder nach Frankfurt).

Deine Mama wird aber trotz dem ganzen Vor-Konfirmations-Stress an Dich denken, so wie ich es auch in den letzten 9 Wochen getan habe...an jedem Tag!

In tiefer Liebe,
Deine Mama
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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