Valentin - mein kleiner Prinz
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(c) KeHe 2010
36. Brief an Valentin
11. Oktober 2010

36. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

Deine Mama ist heil aus Bechet zurückgekehrt und kann noch gar nicht so in richtig in Worte fassen, was ich dort alles erlebt und gesehen habe.
Ich versuche es mal irgendwie, bin mir aber nicht sicher, dass es mir gut gelingen wird.

Letzte Woche Sonntag ging es los - auf ins Abenteuer "Baureise". So lange wurde im Vorfeld organisiert, vorbereitet und geplant und dann war der Tag x endlich da. Ziemlich früh bin ich los Richtung Kamen, um mich dort mit dem ersten Flying Angel zu treffen, bevor es dann zum Flughafen nach Dortmund ging.
Ehe wir uns versahen, saßen wir mit fünf Angels im Flieger nach Sofia. Von dort ging es mit dem Shuttle nach Oryahova und dann mit der Fähre quer über die Donau nach Bechet.
Dort erwarteten und die Driving Devils und die Teamleaderin.

Gleich am Montag ging es ab zur Baustelle und wir haben diese erstmal in Beschlag genommen.




Nach der kurzen Sicherheitseinweisung durch den Bauleiter fingen wir dann an "unser" Haus von innen zu dämmen. Mit Glaswolle zu arbeiten ist wirklich blöd und wir waren alle froh, als wir das hinter uns hatten.
Bevor es am Dienstag mit dem Anbringen von Holzplatten weiterging, haben wir die ersten Sachspenden an eine hilfsbedürftige Familie ausgegeben. Das Ehepaar hat fünf Kinder und einer davon heißt wie Du. Im ersten Moment blieb mir die Luft weg als ich den Namen gehört habe, aber dann fand ich es schön, dass sich ein kleiner Valentin so sehr über die mitgebrachte Kleidung und das Spielzeug gefreut hat.
Abends haben wir dann endlich "unsere" Familie kennengelernt.
Die Drei sind wirklich goldig!




Sie haben uns einen schönen Abend mit tollen Leckereien beschert und auch der Palinka war nicht zu verachten

Mittwoch konnten wir dann damit beginnen die ersten Rigipsplatten unter die Decken zu schrauben, bevor es an den Wänden weiterging. Dadurch, dass wir eine so große Gruppe waren haben wir uns aufgeteilt und in einem weiteren Haus für die Dämmung gesorgt.
Am Abend waren wir dann zur Besichtigung in einem Kloster, in dem wir ebenfalls bewirtet wurden. Leider war es dort extrem kalt und windig und Deine Mama hat sich dort wohl eine Erkältung eingefangen
Ich habe den Besuch dort genutzt, um eine Kerze für Dich anzuzünden.



Der nächste Tag begann mit einem Besuch in der Schule, wo wir ebenfalls Kleidung und jede Menge Schulbedarf abgegeben haben. Auf der Baustelle war das Anbringen der Platten unsere Hauptbeschäftigung und auch die Außenwände konnten nun isoliert werden. Das war vorher aufgrund des Regens nicht möglich.

Freitag haben wir dann die Dämmarbeiten abgeschlossen, bevor wir uns von "unserem" Haus verabschiedet haben. Deiner Mama fiel der Abschied deshalb so schwer, weil ich "Obie" - unseren Baustellen-Hund - zurücklassen musste. Zu gerne hätte ich ihn mitgenommen.



 

Am Nachmittag sind alle anderen dann noch in die "Kulturhalle" von Bechet gefahren, um sich die Tanzaufführung der Schulkinder anzuschauen, die sich auf diese Weise bedanken wollten. Deine Mama konnte nicht mit, leichtes Fieber und tierische Kopf- und Gliederschmerzen haben dafür gesorgt, dass ich mich ins Bett legen musste.
Ich habe es mir aber nicht nehmen lassen abends am Spendenbasar teilzunehmen. Da wir noch so wahnsinnig viele Sachen übrig hatten, wurden einige Familien von Mia (Betreuerin von Habitat) ausgesucht, die sich abends diverse Dinge mitnehmen durften.

An unserem letzten - und einzig freiem - Tag haben wir dann Craiova besichtigt, waren traditionell rumänisch essen und sind dann zurück ins Motel, wo wir uns von Mia verabschiedet haben. Das ist allen sichtlich schwer gefallen und das ein oder andere Tränchen ist geflossen.

Nachts um zwei ging es dann für die Flying Angels wieder mit der Fähre Richtung Bulgarien und von dort nach einiger Wartezeit mit dem Shuttle zum Flughafen Sofia.

Nun bin ich seit gestern nachmittag also wieder zuhause und weiß noch nicht ob ich mich drüber freuen oder traurig sein soll. Ich habe alle Teilnehmer der Baureise so lieb gewonnen und ich denke, dass wir alle das Haus am liebsten sofort fertig gestellt hätten, damit "unsere" Familie dort einziehen kann.
Der Mensch gewöhnt sich halt sehr schnell an neue Dinge oder Gegebenheiten.

Deine Mama hat jedenfalls viele Eindrücke mitgenommen, die erstmal ein wenig sacken müssen, bevor ich deren Wirkung beschreiben kann.

Fest steht jedenfalls, dass ich sehr oft an Dich gedacht habe. Eigentlich immer dann besonders stark, wenn ich täglich an dem Haus vorbeigelaufen bin, in dem der kleine Valentin wohnt.

Zum guten Schluß möchte ich Dir noch Deine Kerze zeigen, die ich für das Trauerseminar dekoriert habe. Ich hoffe, sie gefällt Dir.








In tiefer Liebe,
Deine Mama
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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