Valentin - mein kleiner Prinz
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(c) KeHe 2010
38. Brief an Valentin
24. Oktober 2010

38. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

seit vergangenen Mittwoch geht Deine Mama wieder arbeiten. Wie schnell so ein Urlaub doch vorbei sein kann. Nach der Umstellung der Hard- und Software vor knapp drei Wochen herrscht im Büro irgendwie immer noch Chaos. So richtig funktionieren tun bestimmte Dinge noch nicht. Man verbringt derzeit mehr Zeit damit zu melden, was nicht funktioniert, als das man ans arbeiten kommt. Wollen wir mal hoffen, dass sich das bald legt.

Am letzten Dienstag war ich bei Andrea zu Besuch. Ich hatte Dir ja von ihr erzählt und auch erwähnt, dass sie ja gerne mal Deine Bilder sehen würde.
Es war ein richtig schöner Tag. Wir haben über alles mögliche geredet - natürlich auch über Dich - und zum guten Schluß haben wir dann Deine Bilder angeschaut. Andrea fand sie ebenfalls schön und über die Füße musste sowohl Thorsten (ihr Freund) als auch sie ein wenig schmunzeln. Siehste mal, auch wenn Du nicht da bist zauberst Du einigen Leuten ein Lächeln ins Gesicht.

An dem Tag hatte auch Janina Geburtstag. Sie ist jetzt 25 Jahre alt oder doch eher jung?
Eigentlich hatte ich vor abends noch bei ihr vorbei zu gehen, aber da es bei Andrea doch länger geworden ist, haben wir das dann verschoben und am Freitag ihren Geburtstag "nachgefeiert".

So langsam hat sie sich wohl an den Gedanken gewöhnt, dass sie ein Baby bekommt, da ist sie schonmal einen ganzen Schritt (wenn nicht sogar mehrere) weiter als Deine Mama. Es bereitet mir nach wie vor ein komisches Gefühl wenn ich daran denke. Ich bin sehr froh, dass ich mit Janina darüber reden und sie es auch nachvollziehen kann. Ich habe ihr angeboten bei einigen Dingen zu helfen, jedoch nicht bei dem, was unmittelbar mit dem Baby zu tun hat, z.B. Kinderbett kaufen oder Erstlingsausstattung. Sowas geht irgendwie gar nicht und ich kriege schon Panikattacken wenn ich nur daran denke.
Es ist für mich absolut verständlich, dass sie sich Gedanken macht, wie sie das alles schafft, ob sie das Leben mit Kind gut hinkriegt, was sie für eine Mutter wird usw. Soweit es mir möglich ist werde ich sie auch unterstützen, solange es mir dabei gut geht. Wenn ich das Gefühl haben sollte, dass es mir zuviel wird oder ich mich dabei schlecht fühle werde ich ihr das sagen und ich bin mir sicher, dass sie nicht sauer sein wird.
Die letzten Tage habe ich viel darüber nachgedacht, wieso es mir so zu schaffen macht, dass da ein neues Familienmitglied unterwegs ist. Aber vielleicht ist es gerade das: es ist in der Familie. Ich glaube wenn es eine Freundin von mir wäre, hätte ich nicht so arge Probleme damit. Kannst Du das in etwa nachvollziehen?

Ich habe "Angst" davor, dass Du nun in Vergessenheit gerätst, wobei das ja ansatzweise schon passiert ist. Das ärgert mich und macht mich gleichzeitig traurig. Du bist auch ein Teil dieser Familie!

Du merkst schon, dass Mama's Gedanken derzeit Karussel fahren. Ist auch schon öfter dagewesen...leider.
Aber irgendwie passiert ja immer wieder etwas, das mir Anlaß dazu gibt. Manchmal sind es sogar nur kleine Dinge, von denen ich mich dann gleich unter Druck gesetzt oder bei denen ich mich nicht wohl fühle.
Ab und zu ist es auch die Art und Weise, wie mit mir umgegangen oder was von mir "verlangt" oder "erwartet" wird.
Ich habe mir abgewöhnt zu glauben, dass irgendjemand versteht, was in mir vorgeht, aber es ärgert  mich trotzdem, wenn einfach nicht verstanden wird, dass ich derzeit einfach selbst entscheide, was wann für mich das Beste ist. Das Jahr 2010 war für mich kein gutes Jahr und geprägt von Entscheidungen, Grenzerfahrungen und vielen Tränen. Und es werden noch ein paar Tage kommen, die mich wieder genau dahin bringen werden. Z.B. der Gedenktag für Sternenkinder oder - noch schlimmer - Weihnachten. Bis dato war ich sowieso nie ein Fan von Weihnachten und in diesem Jahr hatte ich es mir ganz anders ausgemalt, als es jetzt sein wird.
Weil Du fehlst!

Deine Mama hat auf jeden Fall für sich beschlossen, dass Weihnachten dieses Jahr ausfällt.

Letzte Woche Sonntag hatte ich ja Besuch von Diana & Doreen, zwei der Baureiseteilnehmer. Neben meinem Handy und leckeren Keksen (danke nochmal Doreen) habe ich von Diana eine Girlande aus Engelsflügeln bekommen. Die war unglaublich lang und ich habe sie geteilt. Ein Teil ist hier zuhause in Deiner Gedenkecke und den anderen Teil habe ich Dir zum Friedhof gebracht.
Dort war ich am Freitag und war unglaublich froh zu sehen, dass das Grab nun wieder begradigt ist. Es steht jetzt ganz viel drauf und ist richtig bunt. (www.kleiner-prinz-valentin.net/Galerie/kat-9-4.htm) Ich hoffe sehr, dass es so bleibt und es nicht nur am Anfang so ist und viele Mamas und Papas dorthin kommen, sondern auch weiterhin.
Deine Mama hat dann erstmal Deine Sachen wieder zusammen sortiert und ein kleines Eckchen gefunden, wo nun alles beieinander liegt. Natürlich auch die Engelsflügel von Diana, die richtig niedlich aussehen.

Schau' mal:




Über Deine Homepage hat mich auch eine frühere Freundin wieder gefunden und ich freue mich sehr darüber. Wir sind sehr lange Zeit durch dick und dünn gegangen und haben uns dann leider aus den Augen verloren. Sie ist mittlerweile selber Mama von Zwillingen (6 Jahre), verheiratet und wohnt nach wie vor in unserer Heimatstadt. Wird bestimmt toll, wenn wir uns dann treffen. Es gibt so viel zu erzählen!

So mein lieber Schatz, Mama wird diesen Brief an Dich nun beenden. Ich muss mich noch ein wenig um die Reisevorbereitungen für London kümmern. Da fahre ich nächstes Wochenende mit Janina hin. Ein wenig Sightseeing und einfach mal raus hier. Wird uns sicher beiden gut tun und wir haben viel Gelegenheit zu quatschen. Damit weißt Du dann auch, das Mama sich erst am nächsten Montag melden wird. Denn ich komme sonntags erst sehr spät nach Hause. Kannst Dich also schonmal auf einen ausführlichen Bericht und Fotos freuen.

In tiefer Liebe,
Deine Mama

P.S. Dein Patenonkel ist jetzt Hundebesitzer. Kevin hat sich eine französische Bulldogge zugelegt, die auf den Namen "Duplo" hört
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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