Valentin - mein kleiner Prinz
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(c) KeHe 2010
41. Brief an Valentin
21. November 2010

41. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

bitte entschuldige, dass ich mich jetzt länger nicht gemeldet habe. Mama's Computer zuhause war defekt und musste in die Reparatur. Als ich ihn dann endlich zurück hatte dauerte es noch ein paar Tage bis das Internet wieder funktionierte. Aber jetzt ist alles okay und ich kann Dir endlich wieder schreiben.

Im Büro ist der typische Jahresend-Streß ausgebrochen. Neben dem obligatorischen Organisieren der Weihnachtspost und dem Geschenkeversand muss natürlich das ein oder andere unbedingt dieses Jahr noch fertig werden. Als ob das Jahresende immer ganz plötzlich vor der Tür steht.

Ich werde wohl auch noch zwei, drei Reisen nach Frankfurt unternehmen müssen, bevor auch ich das Jahr ausklingen lassen werde.

Kurz vor den Weihnachtstagen habe ich nochmal Urlaub. Denn einkaufen, um das Wochenende zu überleben wäre wohl nicht die schlechteste Idee. So richtig weiß ich immer noch nicht was ich Weihnachten anstellen werde. Ich schätze, dass ich Heiligabend mittags zu Oma und Opa fahren und den Abend dann mit Harley auf der Couch verbringen werde. Am 1. Feiertag mache ich dann mal nichts, weil ich abends in der "Weihnachtsdisco" kellnern gehe. Das habe ich eigentlich jedes Jahr gemacht, außer 2009, denn da warst Du ja unterwegs und Mama hat für die Zeit der Schwangerschaft das Kellnern eingestellt. Bisschen Ablenkung wird mir sicher gut tun. Dann muss ich nicht so viel drüber nachdenken, wie mein Weihnachtsfest in diesem Jahr eigentlich ausgesehen hätte, wenn uns Deine Krankheit nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Den 2. Feiertag verbringe ich dann - nach ausgiebigem Ausschlafen - mit  meinen Freunden. Was wir essen werden kann ich hier noch nicht verraten, die lesen ja immer mit
Die letzten Tage habe ich mir auch ein paar Gedanken darüber gemacht, was ich wem schenke und ehrlich gesagt fehlt mir a) die Lust und b) die Zeit irgendwas Gescheites zu besorgen. Im Normalfall bin ich ja überhaupt kein Freund von Gutscheinen, aber dieses Jahr wird es wohl welche geben. Andererseits könnte man die Schenkerei auch ganz abschaffen und das Geld lieber spenden. Vielleicht mache ich das sogar. Gibt zwar bestimmt die ein oder andere Diskussion, aber letztlich entscheide doch wohl ich, ob ich schenke oder nicht. Was meinst Du? Je älter die Menschen werden, die man beschenkt, umso schwieriger wird es auch was passendes zu finden und dann ist es am Ende vielleicht doch das falsche. Also könnte man es doch gleich sein lassen. Es gibt Geschenke zum Geburtstag und manchmal sogar einfach so mitten im Jahr. Muss man unbedingt Weihnachten etwas schenken? Ich werde da nochmal drüber nachdenken müssen, bevor ich mich entscheid was ich mache.

Kommende Woche werde ich nochmal bei der Hospizgruppe anrufen und nachfragen, ob es schon Neuigkeiten hinsichtlich des Gedenkgottesdienstes gibt. Ich würde an diesem Tag (12. Dezember) nämlich wirklich gern an einem solchen teilnehmen und Dich im Anschluß daran besuchen kommen. Außerdem wäre es ein schöner Anlaß, die Menschen um sich zu haben, die nicht an Deiner Beerdigung teilhaben konnten, sofern sie dann mitfahren möchten.

Mit den Mädels aus dem Trauerseminar habe ich nach wie vor Kontakt und wir hatten eigentlich geplant, uns auf einem Weihnachtsmarkt zu treffen. Aber die Wochenenden bis Silvester sind bei Deiner Mama schon mit Terminen zugepflastert und bei anderen scheint es ähnlich zu sein, so dass es vermutlich eher ein Neujahrstreffen wird.

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, was ich denn die ganz Zeit so mache. Das ist schnell erklärt. Nächstes Wochenende bin ich in Münster, danach das Wochenende ist Sternenkinder-Gedenktag und den Freitag davor Weihnachtsfeier mit den Kollegen aus dem Büro. Danach die Woche steht das Nachtreffen vom Bauteam auf dem Programm und dann ist schon Weihnachten.  Viele Termine, aber ich freue mich auf jeden einzelnen davon.

Am letzten Samstag hat Deine Mama ihre neuen Wohnzimmermöbel aufgebaut. Endlich wieder ein Akkuschrauber in der Hand  Das hat mich sehr an das Bauteam und die Zeit in Bechet erinnert und während ich in Gedanken bei der Baureise war, musste ich das ein oder andere Mal doch schmunzeln. War schon 'ne tolle Woche mit der Truppe von Benefit & Joy.
Jedenfalls habe ich es geschafft alle Möbel korrekt zusammen zu zimmern und jetzt sieht es richtig toll aus. Ich habe dann auch gleich die Gelegenheit genutzt und beim Umräumen aus dem alten Sideboard in den neuen Schrank mal auszumisten. Ist jede Menge Rummel zusammengekommen. Schon erstaunlich, was sich im Laufe der Zeit ansammelt und wovon man sich nur schwer trennen kann. Das was ich behalten habe, konnte gut in die neuen Möbel verstaut werden und das alte Sideboard war leer und steht jetzt im Flur zur Abholung bereit. Janina möchte es nämlich gerne haben. Sie benötigt ja demnächst Stauraum für die Sachen von ihrem Baby.

Ihr geht es soweit wohl ganz gut. Wir haben das letzte Mal miteinander gesprochen als sie bei praenatal war. Die Untersuchung lief gut und hat keine Überraschungen parat gehabt. So lange ist es ja auch nicht mehr bis Februar und dann kommt die Kleine schon auf die Welt. So richtig auf sie freuen kann ich mich leider immer noch nicht, aber vielleicht kommt das ja, wenn sie dann da ist. Ich werde mich jedenfalls nicht unter Druck setzen lassen und ich bin froh, dass ich mit Janina lange und ausgiebig darüber geredet habe, wie sich die Situation für mich darstellt. Weißt Du, es ist nach wie vor nicht so ganz einfach mit Baby's oder werdenden Müttern umzugehen und jetzt ist es ja in unmittelbarer Nähe.

So mein Schatz, da Deine Mama nicht weiß, worüber sie Dir noch berichten könnte schließe ich diesen Brief nun.
Ich werde jetzt noch ein Teelicht in die Deine Sternenkindlampe stellen und mich daran erfreuen, dass sie ganz toll aussehen wird, wenn sie erstmal bei Dir ist.

In tiefer Liebe,
Deine Mama

P.S. Es ist schon 8 Monate her, dass ich Dich auf die Welt gebracht habe...warum tut es immer noch so weh?!
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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