Valentin - mein kleiner Prinz
Menü  
  Home
  Das bist Du
  Deine Mama
  Dein Papa
  Deine Familie
  Deine Paten
  Deine Freunde
  Briefe an Valentin
  => 1. Brief an Valentin
  => 2. Brief an Valentin
  => 3. Brief an Valentin
  => 4. Brief an Valentin
  => 5. Brief an Valentin
  => 6. Brief an Valentin
  => 7. Brief an Valentin
  => 8. Brief an Valentin
  => 9. Brief an Valentin
  => 10. Brief an Valentin
  => 11. Brief an Valentin
  => 12. Brief an Valentin
  => 13. Brief an Valentin
  => 14. Brief an Valentin
  => 15. Brief an Valentin
  => 16. Brief an Valentin
  => 17. Brief an Valentin
  => 18. Brief an Valentin
  => 19. Brief an Valentin
  => 20. Brief an Valentin
  => 21. Brief an Valentin
  => 22. Brief an Valentin
  => 23. Brief an Valentin
  => 24. Brief an Valentin
  => 25. Brief an Valentin
  => 26. Brief an Valentin
  => 27. Brief an Valentin
  => 28. Brief an Valentin
  => 29. Brief an Valentin
  => 30. Brief an Valentin
  => 31. Brief an Valentin
  => 32. Brief an Valentin
  => 33. Brief an Valentin
  => 34. Brief an Valentin
  => 35. Brief an Valentin
  => 36. Brief an Valentin
  => 37. Brief an Valentin
  => 38. Brief an Valentin
  => 39. Brief an Valentin
  => 40. Brief an Valentin
  => 41. Brief an Valentin
  => 42. Brief an Valentin
  => 43. Brief an Valentin
  => 44. Brief an Valentin
  => 45. Brief an Valentin
  => 46. Brief an Valentin
  => 47. Brief an Valentin
  => 48. Brief an Valentin
  => 49. Brief an Valentin
  => 50. Brief an Valentin
  => 51. Brief an Valentin
  => 52. Brief an Valentin
  => 53. Brief an Valentin
  => 54. Brief an Valentin
  => 55. Brief an Valentin
  => 56. Brief an Valentin
  => 57. Brief an Valentin
  => 58. Brief an Valentin
  => 59. Brief an Valentin
  => 60. Brief an Valentin
  => 61. Brief an Valentin
  => 62. Brief an Valentin
  => 63. Brief an Valentin
  => 64. Brief an Valentin
  => 65. Brief an Valentin
  => 66. Brief an Valentin
  => 67. Brief an Valentin
  => 68. Brief an Valentin
  => 69. Brief an Valentin
  => 70. Brief an Valentin
  => 71. Brief an Valentin
  => 72. Brief an Valentin
  => 73. Brief an Valentin
  Lyrik
  Musik
  Erfahrungsberichte
  Wissenswertes
  Danksagungen
  Virtueller Abschied
  Sternenkinder
  Galerie
  Gästebuch
  Kontakt
  Impressum
(c) KeHe 2010
55. Brief an Valentin
28. Mai 2011

55. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

endlich habe ich die Ruhe und Zeit, um Dir einen Brief zu schreiben und Dir zu erzählen, was sich die vergangenen Wochen so alles ereignet hat.

Ende April/Anfang Mai waren uns ein paar wunderschöne Sonnentage beschert. Da meine Nachbarn im Urlaub waren hatte ich quasi sturmfreien Garten

Janina und das Schlümpfchen haben mir desöfteren Gesellschaft geleistet und ich war mit jedem Mal ein Stückchen stolzer auf mich, dass ich mit der Kleinen so gut zurecht komme und es mir nicht mehr so schwer fällt wie am Anfang. Mittlerweile habe ich gern mit ihr geschäkert und Blödsinn gemacht und sie musikalisch versucht zu beeinflussen, indem ich ihr Bon Jovi Songs vorgesungen habe, was bei Janina nicht unbedingt Begeisterungsstürme ausgelöst hat
So weit, so gut!
Als Janina's Freundin dann ihren Geburtstag an einem Samstag abend feiern wollte, hab' ich mich bereiterklärt ein paar Stunden auf das Schlümpfchen aufzupassen. Was sollte schon schief gehen, wo es doch tagsüber so gut funktionierte?
Ich bin also rüber und Janina hat sich auf den Weg gemacht. Das Schlümpfchen hat schon geschlafen und Kater Sam (der mich wohl nicht so besonders mag) hatte sich auf den Dachboden verkrümelt. Irgendwann ist die Kleine wach geworden, weil der Nukki abhanden gekommen ist. Das Ding gesucht, gesäubert und wieder rein ins Mäulchen...alles top, sie hat sofort weitergeschlafen.
Nach einer guten Stunde habe ich dann gemerkt, wie ich immer unruhiger wurde, sich ein flaues Gefühl im Magen breit gemacht hat. Dazu kamen dann noch schweißnasse Hände und mir war klar: das packe ich nicht!
Also habe ich Janina angetextet und gebeten nach Hause zu kommen, was sie auch sofort gemacht hat. Bei ihrem Eintreffen bin ich in Tränen ausgebrochen. Zum Einen hat es mir für sie so leid getan. Seit Wochen war sie das erste Mal wieder aus und dann wird sie nach knapp zwei Stunden zurück beordert, weil ihre Tante nicht in der Lage ist auf das Schlümpfchen aufzupassen. Zum Anderen war ich enttäuscht von mir selber. War ich doch wirklich der Meinung, dass alles gut ist und ich durchaus in der Lage bin mal ein paar Stunden den Babysitter zu spielen. Aber ich lag wohl völlig daneben mit meiner Einschätzung. Frag' mich bitte nicht, woran es letztlich gelegen hat. Ich kann es Dir nicht sagen, weil ich es selber nicht weiß. Vielleicht lag es daran, weil ich zum ersten Mal ganz alleine mit ihr war. Mich nicht mit ihr beschäftigen konnte, sondern alles ruhig war und ich so natürlich auch dem ein oder anderen Gedanken hinterher gehangen habe. Ich weiß es nicht!
Janina war unglaublich lieb und verständnisvoll, wofür ich ihr wirklich dankbar bin. Das hat die Enttäuschung über mich selbst zwar nicht verfliegen lassen, aber es hat gut getan, dass ich mich von der Seite nicht mit Vorwürfen konfrontiert gesehen habe. Sie hat verstanden, dass ich noch nicht so weit bin und wohl noch eine Weile brauchen werde, bis ich in der Lage bin ihr das Schlümpfchen auch abends "abzunehmen".
Eine Erkenntnis, die ich versuchen werde mit Frau Hotz-Wegner's Hilfe zu erklären und zu verstehen.

Im Anschluß an das "verpatzte Babysitting" gab es dann einig Tage an denen es mir nicht wirklich gut ging. Ich habe extrem viel nachgedacht - auch nachts. Das hat dazu geführt, dass ich im Job recht unkonzentriert war. Ich habe Dinge vergessen oder falsch ausgeführt. Gott sei Dank ohne das irgendwas gravierendes passiert ist und die Bank oder mein Chef sich dafür einen eingefangen haben. Aber alleine die Tatsache, dass ich wusste, dass viel zu viel falsch läuft und ich es nicht abstellen kann hat gereicht, um mir ein schlechtes Gewissen zu bescheren. Mittlerweile läuft es deutlich besser und auch das mit dem Schlafen klappt wieder ganz gut.

Vor kurzem hatte Mama's Schnegge (Bine) Geburtstag und sie hatte sich gewünscht an dem Tag mal auszuspannen und Ruhe zu tanken. Gesagt, getan! Sie hat Mama dienstags in Frankfurt besucht und mittwochs sind wir dann nach St. Goar gefahren. Dort hatten wir traumhaftes (Geburtstags-)Wetter und einen richtig schönen Tag verbracht, der abends mit leckerem Essen und 'nem guten Wein endete. Donnerstags sind wir dann wieder Richtung Heimat gefahren und fühlten uns beide richtig gut. Hier mal die optischen Eindrücke zu unserem Kurztrip. Schaut gut aus, oder?



Bine und Mama warten auf die Fähre



Burg Rheinfels in St. Goar



Loreley

Da der Sommer nun langsam Einzug hält (bis auf die letzten Tage - da scheinst Du wieder 'ne Party zu feiern, denn es regnet immer häufiger und ist auch kühler geworden), ist Mama häufig unterwegs. Nahezu jedes Wochenende ist verplant. Auch wenn's manchmal etwas stressig ist, es tut mir trotz allem gut. Und auf die nächsten Wochen freue ich mich ganz besonders. In knapp zwei Wochen geht die Jovi-Tour los. Zuerst in Dresden, dann Dublin, im Anschluß Düsseldorf, danach Mannheim und zu guter Letzt Zeebrugge  Ich freue mich wie verrückt darauf die Band endlich wieder live zu sehen, viele liebe Menschen zu treffen und - hoffentlich - 'ne Menge Spaß zu haben.

Heute wurde Mama von Jacky "entführt". Anläßlich meines Geburtstages wurde mir ein Tagesausflug geschenkt und ich wusste nicht wohin es gehen wird. Für ihre Verhältnisse war Jacky überpünktlich hier - mit Max und Fabi im Schlepptau und los ging es - nach Apenheul! Da war ich das letzte Mal vor etlichen Jahren mit Oma und Chantal und seitdem hat sich dort doch einiges verändert. Der Park war nicht übermäßig voll und auch das Wetter hat mitgespielt (hast Du dafür gesorgt?), so dass wir einen richtig schönen Tag verlebt haben.

Morgen geht's dann wieder an's Koffer packen, weil Deine Mama bereits abends nach Mainz reisen muss, um Montag früh an einer Kundenveranstaltung teilzunehmen. Von dort aus geht's weiter nach Frankfurt und am Dienstag abend werde ich dann wieder zuhause sein.

Mittwoch beginnt dann das Schützenfest in Hüthum, wo Mama kellnern wird (von irgendwas muss die Tour ja finanziert werden ). Es wird sicher total anstrengend, aber ich freue mich trotzdem drauf. Seit bei Slütter nichts mehr stattfindet hat mir das Kellnern durchaus auch schonmal gefehlt.

Du siehst, einiges ist gewesen, was sich zu berichten lohnt. Nach dem Schützenfest-Wochenende werde ich Dich auch wieder besuchen kommen. Mama hat hier noch zwei Engel für Dich stehen, die ich gerne noch auf Dein Grab stellen möchte.

Beenden werde ich den heutigen Brief mit einem Spruch, den ich in einem Sternenkinderforum gefunden habe. Ich mag ihn sehr!

Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
...der so lebendig unserem
Herzen innewohnt!
(Autor unbekannt)

 
In tiefer Liebe,
Deine Mama
Short News  
  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
Heute waren schon 51 Besucher (162 Hits) hier!