Valentin - mein kleiner Prinz
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57. Brief an Valentin
08. Juli 2011

57. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

heute ist der 08. Juli - drei Tage nach dem errechneten Geburtstermin, der vor einem Jahr hätte sein sollen. Wie es mir am Dienstag ging? Nicht so wirklich gut. Ich war in Gedanken noch öfter bei Dir als sonst. Der Gedanke, dass Du jetzt eigentlich Deinen 1. Geburtstag hättest feiern sollen hat weh getan. Bunte Bilder spulten sich immer wieder in meinem Kopf ab. Bilder von meinem kleinen Valentin, wie er stolz Geschenke auspackt, wie er sich freut und immer wieder überrascht aussieht, wenn er entdeckt, was sich in den Päckchen befindet. Der Gang zu Dir war mir einfach nicht möglich...das hole ich am Montag nach.

Es ist erstaunlich, dass es nach einem Jahr noch immer so weh tun kann. Das ich mich in manchen Situationn noch immer machtlos fühle, obwohl es mir doch sonst ganz gut geht. Noch immer zeigen sich Grenzen, die ich einfach nicht überwinden kann. Und oft durchlebe ich Dinge erneut, verliere mich in Tagträumen und bin den Tränen nahe. Natürlich gerade dann, wenn ein "Gedächtnistag" ansteht.

Ablenkung hilft manchmal, aber nicht immer. Auch am letzten Wochenende, als ich in Dublin war habe ich viel an Dich gedacht und mit Sonja auch lange über Dich gesprochen. Das hat einerseits sehr gut getan, mir andererseits aber wieder bewusst gemacht, was ich nicht habe und das ich mich anscheinend noch immer in meiner Trauerarbeit befinde. Die Erkenntnis ist gut und wichtig, aber auch so schmerzhaft.

Wie erwähnt war ich am vergangenen Wochenende in Dublin, um mit Sonja das Bon Jovi Konzert zu erleben und mir auch die Stadt anzusehen. Es war toll!
Das Hotel war gut, die Menschen wahnsinnig nett und freundlich und vom Wetter wollen wir mal gar nicht reden. Sicher hast Du dafür gesorgt, dass wir drei tolle Tage bei strahlendem Sonnenschein hatten - danke mein Schatz!



Mama in Dublin


Das Konzert war megaklasse. Drei volle Stunden hat die Band gespielt...einen Knaller nach dem anderen rausgehauen und unglaublich gute Laune gehabt. Die Stimmung im Stadion war richtig gut und wenn ich das Konzert platzieren müsste, dann sicherlich unter meinen persönlichen Top Five. Die Aktionen für Benefit & Joy haben auch richtig gut geklappt. Mittlerweile sind wir dann auch mal der Bon Jovi Crew aufgefallen  Ist aber auch schwer uns nicht zu beachten...schau mal:




Auch die Sightseeing-Tour am Freitag war toll. Dublin ist eine schöne Stadt, die es sich auf jeden Fall lohnt anzusehen. Nachmittags waren Sonja und ich so fertig vom Rumlaufen, dass wir uns erstmal in den Park gesetzt haben. Tja und irgendwie sind wir da auch nicht mehr weggekommen  Haben gemütlich in der Sonne gesessen und viel geredet. Als wir irgendwann mal auf die Uhr gesehen haben waren schon über zwei Stunden vergangen und wir konnten uns noch immer nicht loseisen. Irgendwann haben wir es aber dann doch geschafft, sind noch was essen gegangen und dann ins Hotel.
Samstags hieß es dann Abschied nehmen. Sonja ist morgens Richtung Flughafen, um dann nach Hamburg zu starten und mein Flieger ging am Nachmittag.

Nach der kurzen Arbeitswoche hat Deine Mama nun ein paar Tage Urlaub, um die nächsten zwei Konzerte zu besuchen. Mittwoch in Düsseldorf und Samstag in Mannheim. Und dann ist die Tour auch schon fast durch. Zeebrügge folgt noch und danach vermutlich der sogenannte Tourblues. Schon komisch, da freut man sich über Monate auf diese Events und dann sind sie so schnell da und auch wieder vorüber

Gestern wurde im Bundestag über die Präimplantationsdiagnostik (PID) debattiert und abgestimmt. Bei der PID werden im Reagenzglas gezeugte Embryonen auf Gendefekte getestet. Liegt ein Erbgutproblem vor, das etwa eine schwerwiegende Behinderung zur Folge haben würde, werden sie verworfen und sterben ab. Nur die gesunden Embryonen werden der Mutter eingesetzt. Wenn diese Methode schon früher erlaubt worden wäre, dann wäre vermutlich vielen Eltern Leid erspart geblieben. Natürlich gibt es auch hier Befürworter und Kritiker, ich persönlich finde es aber gut, dass nun dafür gestimmt wurde die PID mit strengen Kontrollen zuzulassen.

Von der Petition gibt es noch nichts Neues. Viele Medien haben darüber berichtet, aber wann die Gesetzesänderung in die Abstimmung geht, das weiß noch niemand.

Das Ende des heutigen Briefes bildet ein Spruch, den ich unglaublich schön finde - wenige, aber wahre Worte:

A million words can't bring you back,
I know because I tried.
And neither can a billion tears,
I know because I cried.
If I could only tell you one last time,
Mommy loves you my little butterfly

(Autorin: Tanja Haas)


In tiefer Liebe,
Deine Mama
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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