Valentin - mein kleiner Prinz
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63. Brief an Valentin
25. Februar 2012

63. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

zwei Monate sind seit dem letzten Brief an Dich vergangen und das neue Jahr hat mittlerweile Einzug gehalten.

Deine Mama ist soweit ganz gut gestartet zumal es ja Ende Januar gleich ein Highlight gab: der Urlaub in Florida!

Rebekka und ich sind dem kalten Wetter in Deutschland entflohen und haben es uns zwei Wochen lang im sonnigen Florida gutgehen lassen.

Zuerst waren wir in Orlando und haben die Parks des Disney World unsicher gemacht. Besonders Rebekka hat das getan. Sie ist ein riesengroßer Disney Fan und ich denke sie hätte es dort auch zwei Wochen gut ausgehalten
Entgegen meiner Erwartungen hat es auch mir dort gut gefallen, besonders der Themenpark "Animal Kingdom" hat es mir angetan. So schön angelegt, tolle Laufwege und so viel zu sehen. Am meisten hat mich die Jeep-Safari begeistert. Da fährt man durch das angelegte Afrika und beobachtet ganz viele Tiere aus der Nähe, u.a. Giraffen, Nashörner oder auch Gnus.

So schön es auch war, es ist nunmal ein Kinderparadies und so war ich den ganzen Tag von den Knirpsen umgeben und ich habe mich das ein oder andere Mal gefragt, ob Dir das wohl auch Spaß gemacht hätte. Dort herumtollen, Dich zu verkleiden wie Mickey Mouse und mit den Disney-Figuren fotografieren zu lassen. Wärst Du eher eingeschüchtert gewesen oder gleich drauf losgerast? Ich denke letzteres, Deine Eltern sind schließlich auch nicht introvertiert und schüchtern, warum solltest Du es dann sein? 

Nachdem wir also Orlando "erledigt" hatten ging es Richtung Fort Pierce, wo Deine Mama eigentlich das Manatee Eduaction Center besuchen und mit eben diesen Tieren schwimmen wollte. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat geschüttet wie aus Eimern. So haben wir uns kurzerhand entschlossen direkt nach Miami durch zu fahren. Dort waren wir dann drei Tage, wovon wir einen Tag komplett mit dem Fahrrad unterwegs waren. Das war wirklich toll. Wir haben viel von der Stadt gesehen und sogar das Wetter hat mitgespielt. Ich muss jedoch ehrlich gestehen, dass ich abends ziemlich platt war. Bin es ja überhaupt nicht gewohnt so lang auf 'nem Drahtesel zu sitzen.

Donnerstags ging's dann los Richtung Fort Myers - mit Zwischenstopp in den Everglades, wo wir an einer Airboat-Tour teilgenommen haben. Einmal Krokos aus der Nähe betrachten.

Im Nachgang dazu hatte man sogar die Gelegenheit sich mit einem der Tierchen zu fotografieren, was ich auch getan habe.

Hier also Deine Mama mit Jerry, dem Mini-Kroko!


In Fort Myers Beach hatten wir dann noch anderthalb entspannte Tage, bevor der Urlaub sich dem Ende entgegen neigte. Natürlich hab ich auch dort viel an Dich gedacht und wie sollte es anders sein: das obligatorische Strandbild nur für Dich gehört dazu!


Samstags ging es dann wieder Richtung Heimat und bei der Landung in Amsterdam war ich froh, dass wir auf der Shopping-Tour in Orlando auch ein paar warme Klamotten eingekauft haben. So ein Temperatursturz von knapp 15 Grad macht sich dann doch irgendwie bemerkbar.

Nun bin ich also seit gut zwei Wochen wieder zurück und der Alltag hat mich wieder. Im Büro warteten neue Aufgaben auf mich, die es jetzt anzugehen gilt. Natürlich ist damit auch wieder die ein oder andere Dienstreise verbunden und gleich nächste Woche geht's los Richtung Hannover.

Das kommt mir gar nicht so ungelegen. Kann ich von dort aus gleich nach Hamburg weiterfahren, um Sonja zu besuchen. Wir wollen ja Freitag zum Rea Garvey Konzert. Übrigens das erste Konzert Deiner Mama in diesem Jahr - aber sicher nicht das letzte

In der Folgewoche ist dann schon Dein Geburtstag und Mama hat gestern schon angefangen Deine Überraschung vorzubereiten. Es ist wirklich verrückt, wie schnell diese zwei Jahre vorbei gegangen sind. Mir kommt es oft noch immer so vor, als hätte ich Dich gestern erst zur Welt gebracht und Abschied genommen. Als es mir letzte Woche einen Tag überhaupt nicht gut ging, habe ich mich ständig gefragt, woran denn das wohl liegen kann. Irgendwann ist es mir eingefallen: es war der "Jahrestag" der Diagnose. Merkwürdig, wie die Psyche einen auf Dinge hinweist, die man gar nicht so präsent hatte. Natürlich weiß ich wann der Tag ist - am 18. Februar und es war ein Donnerstag im Jahr 2010 - aber irgendwie schein ich das wohl verdrängt zu haben oder wollte mich nicht erinnern, um es nicht so schmerzhaft werden zu lassen

Du hast dieses Jahr an einem Samstag Geburtstag und Mama wird Dich selbstverständlich besuchen kommen und Geschenke vorbeibringen und ein wenig an Deiner Seite bleiben.

Gestern war ich auch bei Dir und habe Dein Souvenir aus Orlando mitgebracht. Leider gab es den Mickey nicht als Engel, aber ich glaube die Minnie findest Du auch gut.


Lilly, das kleine Schlümpfchen, ist mittlerweile übrigens auch schon ein Jahr alt geworden. An ihrem Geburtstag war auch gleichzeitig ihre Taufe. Mama hatte aber im Vorfeld schon mit Janina gesprochen und gesagt, dass ich nur dann in die Kirche komme, wenn ich mich entsprechend fühle. Das war an dem Tag jedoch nicht der Fall und so bin ich nur zum Kaffee hingegangen.  Solche "Events" sind mir irgendwie immer noch zuviel und ich habe auch keinerlei Ambitionen mich denen überhaupt zu stellen, wenn ich ich schon vorher weiß, dass ich mich dabei nicht gut fühlen werde. Also lass ich's sein. Das kommt irgendwann vermutlich von ganz allein wieder.

Sabine, die Schnegge, wartet auch täglich auch die Ankunft der Mini-Schnegge und ich bin gespannt, wann sie das Licht der Welt erblickt und wie sie dann wohl heißen wird. Ich habe eine Vermutung, aber ob das wirklich so kommt - abwarten. Sabine habe ich jetzt schon wirklich sehr lange nicht mehr gesehen. Zum Einen ist das sicherlich beiderseitigem Freizeitstress zu verdanken, zum Anderen liegt es aber auch daran, dass ich schwangere Frauen nicht unbedingt in meiner Nähe brauche. Ebenso wenig wie Säuglinge. Weil Sabine das weiß bin ich mir ziemlich sicher, dass sie es Deiner Mama nicht krumm nimmt, dass wir nur sporadischen Kontakt hatten und uns auch die erste Zeit nach der Geburt nicht sehen werden.
Beim Schlümpfchen hat es auch ein Weilchen gedauert bis ich sie sehen bzw. in den Arm nehmen konnte. Zu viele Erinnerungen!

Mein kleiner Schatz, Mama wird diesen Brief nun beenden. Ich habe heute mit dem Frühjahrsputz begonnen und danach war ich mit dem Schlümpfchen noch eine Runde spazieren. Jetzt bin ich irgendwie kaputt und gönne mir ein wenig Ruhe und Entspannung.

Bleib' artig!

In tiefer Liebe,
Deine Mama
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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