Valentin - mein kleiner Prinz
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66. Brief an Valentin

26. Oktober 2012

66. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

vor mehr als vier Monaten habe ich Dir den letzten Brief geschrieben. Ich glaube so ein großer Zeitraum hat noch nie zwischen den Briefen gelegen.
In einem der letzten Briefe hatte ich Dir ja schon erläutert, dass mir manchmal einfach nicht danach ist zu schreiben oder es auch nichts gibt, was erwähnenswert wäre.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich einige Wochen lang versucht habe den Schmerz einfach beiseite zu schieben. Das ist mir mal mehr, mal weniger gut gelungen.

Nun will ich aber mal versuchen Dich auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen.

Mit Britta habe ich den Sommer über noch zwei Konzerte von Lenny Kravitz besucht und wir hatten einen Riesenspaß. Endlich habe ich auch mein heiß ersehntes Autogramm erhalten
Eigentlich hatten wir schon in Lörrach beschlossen, dass wir auch noch nach
Sofia fliegen und dann auch alles entsprechend geplant. Leider hat Lenny die Tour dann "auf Eis" gelegt, weil er einen Film in New Orleans gedreht hat. Also wieder alle stornieren. Sehr schade

Im Nachgang betrachtet passte es dann aber doch wieder gut in den Kram, dass wir nicht nach Sofia geflogen sind. Dazu später mehr!

Ende August bin ich dann mit Janina und dem Schlümpfchen für eine Woche nach Menorca geflogen. Einfach mal raus hier, Sonne tanken und sich erholen. Mir war natürlich vorher schon klar, dass Urlaub mit einem Kleinkind definitiv anders sein wird. Insofern war ich auf frühes Aufstehen und ganztäglichem Unterhaltungsprogramm vorbereitet.
Es war auch wirklich eine schöne Woche. Mit dem Wetter hatten wir manchmal Pech, aber letztlich hatten wir nur einen Vormittag an dem wir überhaupt nicht raus konnten.
Wir waren oft am Strand oder Pool, sind spazieren gegangen, waren auf dem Spielplatz oder haben ein wenig Zeit auf unserer Terrasse verbracht. Ich denke, dass Janina die Zeit auch ein wenig genießen konnte und das Schlümpfchen sowieso. Das "große Wasser" fand sie am Anfang nicht so spannend, aber später ging es dann. Ebenso wie den Pool, wo wir sie am letzten Tag beinahe nicht mehr rausgekriegt haben

Die Flüge hat sie auch super verpackt. Total relaxed und überhaupt nicht stressig für Janina und mich. 

Natürlich warst Du auch vor Ort dabei



 
Nach meiner Rückkehr hatte ich knapp zwei Tage Zeit, bevor ich dann zur nächsten Reise gestartet bin. Diesmal mit Benefit & Joy nach Rumänien.
Erneut hat es uns nach Bechet verschlagen, um den Menschen dort zu helfen. Wir haben in der einen Woche richtig viel geschafft und sind wahnsinnig stolz auf das Erreichte. So haben wir nicht nur "unser" Haus nahezu fertiggestellt (inkl. Bau des Hauses für die Heizung, die wir ebenfalls angeschafft haben), sondern wir haben auch einen Computerraum mit Technik ausgestattet und eröffnet. Dort werden nun kostenlose Kurse für die Menschen von Bechet angeboten. Und zu guter Letzt dann noch die Verteilung von ca. 1.500 kg Sachspenden, die an bedürftige Familien aus Bechet gingen. Bei bedürftig reden wir hier von einem monatlichen Einkommen unter 100 €!!!

Deine Mama ist nach dieser Woche absolut ausgepowert, aber wahnsinnig glücklich und geerdet wieder zurückgekehrt.

Anfang Oktober stand dann mal wieder ein Konzert auf dem Programm. Gemeinsam mit Britta ging es nach Amsterdam zu Richie Sambora, dem Gitarristen von Bon Jovi. Es war eine tolle Show, die wenige Tage später in Berlin noch getoppt wurde - wieder habe ich mir Richie's Konzert angesehen. Diesmal mit ein paar mehr Mädels, u.a. Sonja, Du erinnerst Dich an sie? Wirklich ein schönes Wochenende, wenngleich ich ein wenig bedauer, dass ich von Berlin gar nix gesehen habe. Aber Sightseeing war ja auch nicht der Grund meiner Reise.

Für dieses Jahr habe ich nun noch zwei Events auf dem Zettel: Zum Einen schaue ich mir nächste Woche mit Chantal das Konzert von Jennifer Lopez in Oberhausen an und Anfang Dezember geht's dann nochmal nach Hamburg, wo ich mit Sonja zu Till Brönner gehe.
Das soll's für 2012 dann aber auch gewesen sein. Im nächsten Jahr kommt Bon Jovi bereits wieder auf Tour und bei den zu erwartenden Ticketpreisen muss ich mal ein wenig sparen. Ich möchte ja nicht auf nur ein Konzert

Ende September sind wir mit dem Büro auch noch umgezogen. Absoluter Horror. Die haben uns auf eine Baustelle verfrachtet. Meiner Meinung nach hätten wir da frühestens Mitte/Ende November einziehen können. Irgendwie ist alles nur halb fertig gewesen, eine Kantine und ein Bistro haben wir überhaupt noch nicht und zu allem Überfluss hocken wir nun in Großraumbüros. Total ätzend sag ich Dir!
Aber gut, ich werde mich dran gewöhnen müssen - eine Wahl habe ich ja nicht wirklich. Es sei denn ich wechsel den Arbeitgeber und das habe ich nicht vor.

Von der Petition gibt es auch Neuigkeiten:
Barbara und Mario haben bei der Familienministerin vorgesprochen und dieses Gespräch war sehr erfolgreich. Zum Einen ist ja schon beschlossen, dass zukünftig Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 500 g ins Personenstandsregister aufgenommen werden, zum Anderen geht es nun noch darum, ob dies auch rückwirkend möglich ist und ab wann.
Ich kann gar nicht in Worte fassen, was das für viele Sternenkindeltern bedeutet.
Wir hatten ja das Glück, dass sich diese Frage bei Dir gar nicht gestellt hat und ich möchte mir auch nicht ausmalen, wie es mir ergangen wäre, wenn Du mit einem Gewicht von unter 500 g auf die Welt gekommen wärst.

Auch an dieser Stelle nochmal ein großes DANKE an die beiden!

Tja, so sind wir also nun schon nahezu im November und das Jahr wird bald enden. Du ahnst sicher, wie es mir derzeit geht. Überall wird man schon mit Weihnachtskram konfrontiert, was mich wieder mal schmerzlich daran erinnert, dass Du nicht da bist. Wie und wo ich Weihnachten und auch Silvester verbringe weiß ich noch nicht. Ich glaube das werde ich je nach Stimmungslage spontan entscheiden.

Nächste Woche werde ich Dich auch endlich wieder besuchen kommen. Das ist der einzige Vorteil, den der Umzug mit der Firma mit sich gebracht hat: Du bist nur noch eine Haltestelle von mir entfernt!
Ich habe heute auch eine neue Kerze für Deine Gedenkecke zuhause gekauft. Sie leuchtet in verschiedenen Farben und es macht Spaß sie anzuschauen, weil ich mir vorstelle, dass Du dieses Farbenspiel staunend betrachtet hättest.

Sieh es Dir an:


  
  


Mein kleiner Schatz, diesen Brief möchte ich mit einem Zitat beenden, dass ich wunderschön finde

 
 
Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.

 
In tiefer Liebe,
Deine Mama


 
(Verfasser unbekannt)

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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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