Valentin - mein kleiner Prinz
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70. Brief an Valentin
25. November 2014

70. Brief an
Valentin

Mein geliebter Sohn,

mittlerweile sind wir im November angekommen. Du weißt was das bedeutet, richtig?
Genau, dunkle und lange Tage, die mich wahnsinnig machen. Ich mache mich im Dunkeln auf den Weg zur Arbeit und komme im Dunkeln wieder. Und selbst tagsüber ist es nur bedingt hell. Furchtbar!

Dazu geht es in großen Schritten auf Weihnachten zu und überall wird man damit konfrontiert - ob man will oder nicht.

Es ist für mich wirklich interessant zu beobachten, wie ich von Tag zu Tag mehr "abbaue". Also nicht physisch, aber psychisch. Als ob meine Seele anfängt zu weinen. Es ist schwer zu erklären, aber ich versuche es trotzdem einmal:

Wenn ich aufwache habe ich das Gefühl unter Steinen begraben zu sein. Es ist ein immenser Druck, der auch nicht wirklich nachlassen will - egal was ich tue oder woran ich denke. Das zieht sich über den ganzen Tag und ist mal mehr mal weniger spürbar. Wenn ich dann ins Bett gehe fangen die Gedanken an zu kreisen und hören gar nicht mehr auf. Es dreht sich um alles Mögliche, aber zum größten Teil um die Weihnachtszeit und Dich.
Für andere klingt das vermutlich total verrückt, aber es wie eine innere Uhr, die sich einstellt, sobald wir unsere Uhren auf Winterzeit drehen. Körper und Gedanken drehen durch und lassen mich so gut wie gar nicht zur Ruhe kommen.

Die einzigen Momente, in denen ich an nichts denken kann und muss sind die, wenn ich auf Konzerten bin. Klingt auch irgendwie verrückt, ich weiß. Aber es ist tatsächlich so. Genau da schalte ich ab und komme zur Ruhe. Es ist auch irrelevant, welche Art von Musik das gerade ist. Ob Rock, Pop, Klassik, Folk oder Jazz - Hauptsache Musik!
Okay, ich gebe zu, wenn ich bei Bounce bin kann es auch passieren das ich in Tränen ausbreche. So geschehen auf dem vorletzten Konzert der diesjährigen Tour in Maulbronn.
Ich hatte mir am Vorabend gewünscht, dass The Distance gespielt wird, mir aber wenig Hoffnung gemacht, weil der Stamm-Schlagzeuger nicht mit dabei war und der Ersatz den Song möglicherweise gar nicht mal kennt.
Doch ich wurde überrascht. Es gab The Distance! Zwar war es nicht der komplette Song, aber dafür in einer wunderbaren Akustik-Version. Es gab kein Halten mehr - die Tränen flossen und ich war mit den Gedanken wieder dort, wo ich seit dem Tag Deiner Geburt ganz oft bin - bei Dir.
Olli - das ist der Sänger - hat mir später am Abend gesagt, dass ihn meine Tränen sehr gerührt hätten. Irgendwann werde ich ihn mal darüber aufklären, warum mir gerade dieser Song so wahnsinnig viel bedeutet und immer wieder dafür sorgen wird, dass ich weinend dastehe.

Kannst Du nachvollziehen, was ich Dir mit dem Vorgenannten erklärt habe? Viele aus meinem Umfeld können oder wollen es nicht und ich bin dankbar für die wenigen um mich herum, die es wenigstens versuchen.

Neben den Konzerten gibt es natürlich noch etwas, das für Ablenkung sorgt: Benefit & Joy.

Ich hatte Dir ja erzählt, dass wir im September erneut nach Rumänien fahren. Das haben wir auch getan und alle Punkte auf unserer Liste erledigt; sogar noch ein bisschen mehr
Es war toll zu sehen wie innerhalb weniger Tage fremde Menschen zu Freunden wurden. Einfach weil man gemeinsam etwas bewegt hat. Wir haben diesmal sehr viele rumänische Helfer gehabt und das war auch gut so. Zum Einen weil wir ja genau das wollen: Hilfe zur Selbsthilfe geben, zum Anderen aber auch weil wir mit kleinerem Team unterwegs waren und sonst vermutlich nicht alles geschafft hätten.
So aber konnten wir nach einer Woche sehr zufrieden, glücklich und absolut geerdet wieder nach Hause fahren.

Du siehst, in den wenigen Wochen seit dem letzten Brief ist nichts Weltbewegendes passiert und auch der Gemütszustand Deiner Mama dürfte Dich nicht wirklich überraschen. Ist es doch Jahr für Jahr das Gleiche was zur selben Zeit über mich hereinbricht und ich Dir dann davon berichte.

Zum Abschluß freue ich mich aber dennoch Dir erzählen zu können, dass das Buch "Fest im Herzen lebt ihr weiter" (www.kleiner-prinz-valentin.net/Themenbezogene-Literatur.htm) nun endlich veröffentlicht ist und dort über 1.000 Sternchen mit abgedruckt worden sind. Du bist auch dabei
Das Buch ist wirklich großartig. Zum Einen Erfahrungsbericht von Barbara und Mario, zum Anderen Ratgeber. Ich hoffe sehr, dass es vielen Menschen helfen wird.

So mein Schatz, das soll es für heute auch schon wieder gewesen sein.
Ich gehe fest davon aus, dass ich vor oder während der Weihnachtstage noch von mir hören lasse.

In tiefer Liebe,
Deine Mama

 
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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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