Valentin - mein kleiner Prinz
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(c) KeHe 2010
Praenatal & donum vitae
Praenatal Medizin und Genetik und donum vitae

Bevor ich von Valentin's Ankunft erfahren habe, hatte ich noch nie von Praenatal gehört.

Ich wusste zwar, dass es spezielle Praxen gibt, die sich auf besondere Ultraschall- und weitere Untersuchungen ausgerichtet haben, aber das eine der größten davon in Düsseldorf sitzt war mir unbekannt.

Als mein behandelnder Gynäkologe Dr. Lübbers (www.frauenarzt-dr-luebbers.de/) mich zwecks Organultraschall dorthin überwiesen hat, war ich schon bei der ersten Kontaktaufnahme angenehm überrascht.

Bereits im Telefonat zur Terminabstimmung fühlte ich mich gut aufgehoben. Meine Fragen wurden überaus geduldig beantwortet und endlich geriet man mal an eine Praxis, bei der man nicht monatelang auf einen Termin warten musste.

Im Nachgang erhielt ich dann noch einen Brief nach Hause, der den Termin bestätigte und aufführte, was ich zur Untersuchung alles mitzubringen habe.
Ebenso wurde darauf verwiesen, wieviel Zeit die Untersuchung in etwa in Anspruch nehmen würde. Das hilft doch bei der weiteren Tagesplanung schon sehr.

Als ich das erste Mal in die Praxis kam, wurde ich erneut überrascht: keine lange Wartezeit (ich glaube so 10 Minuten), trotz der Größe der Praxis eine angenehme Ruhe, ein informatives Vorgespräch mit der Ärztin und überaus freundliches Personal.

Auch in dem Untersuchungszimmer fühlte ich mich den Umständen entsprechend wohl. Es wurde der Raum abgedunkelt, alles erklärt, was nun passiert und das auch nochmal bei den einzelnen Untersuchungsschritten.

In dem Moment, als Gewißheit darüber bestand, dass Valentin's Ärmchen fehlen, wurde ich hervorragend betreut und umsorgt.

Was mir bei Praenatal gut gefällt ist, dass dort auch gleich psychologische Hilfe bereit steht, da es eine Kooperation mit donum vitae gibt und geschultes Personal gleich zur Verfügung steht. Kein Warten auf ein Gespräch und ein damit verbundener neuer Termin, sondern sofort. Weil dort allen klar ist, dass es dringend notwendig ist, sogleich nach dem Erhalt einer negativen Nachricht aufgefangen zu werden. Soweit dies' in dem Moment möglich ist.

Auch nach der weiterführenden Untersuchung, die gleich im Anschluß stattgefunden hat wurde sich sehr gekümmert. Das Personal las' mir jeden Wunsch von den Augen ab und hat versucht mir den Aufenthalt in dem Moment so angenehm wie möglich zu machen.

Als ich dann meinen Entschluß für einen Spätabbruch getroffen und Praenatal darüber informiert hatte, gab es diverse Telefonate, da es ja doch noch einiges zu regeln gab.

Meine behandelnde Ärztin und auch die Betreuerin von donum vitae waren jederzeit für mich ansprechbar. Und waren sie grad in einer Untersuchung oder in einem Gespräch, so erfolgte der Rückruf so schnell es eben ging.
Es gab mir niemals jemand das Gefühl, dass ich mit meinem Anliegen und meinen Fragen nicht wichtig wäre...ganz im Gegenteil!

Nach der Beratung durch die Ethikkommission hatte ich erneut ein persönliches Gespräch mit meiner behandelnden Ärztin sowie einer Spezialistin für Genetik. Beide nahmen sich unendlich viel Zeit um mir alles zu erklären. Mir wurde Papierkram abgenommen, den ich sonst wohl erst nach Tagen hätte bewältigen können.

Ebenso erging es mir im weiteren Gespräch mit der Psychologin von donum vitae. Sie hat mir jedesmal das Gefühl gegeben genau zu verstehen, was in mir vorgeht. Hat versucht mir Hilfestellungen zu geben, da wo sie notwendig waren.

Selbst am Tag des Fetozids kümmerten sich alle sehr um mich. Es wurde Rücksicht genommen, mir die Zeit gegeben, die ich benötigte und ich hatte auch nie den Eindruck, als würde jemand meine Entscheidung anzweifeln oder mich dafür verurteilen.

Auch im Hinblick auf die Wahl des Krankenhauses hat niemand- nach dem Bericht über das Telefonat mit der Diakonie (mehr dazu unter www.kleiner-prinz-valentin.net/Das-Krankenhaus.htm) - meine Entscheidung in Frage gestellt oder versucht mich umzustimmen.

Als ich dann im Krankenhaus war und die Geburt auf sich warten ließ, konnte ich jederzeit bei Praenatal anrufen und die Ärztin war immer gleich zu sprechen oder hat mich zurückgerufen. Sie hat dann im Gespräch nochmal versucht mir aus der Sicht der Mediziner zu erklären, warum es länger dauert als erwartet. Sie hatte immer Verständnis für meine Situation und mich!

Fazit

Sofern man es unter den gegebenen Umständen sagen kann, fühlte ich mich in der Praxis von Praenatal immer wohl und gut aufgehoben. Und auch die Gespräche mit donum vitae waren in der Gestaltung immer so gewählt, dass ich nie den Eindruck hatte, dass ich ein schlechter Mensch sei, der es nicht wert ist die Hilfe zu empfangen.

Besonders danken möchte ich Frau Dr.  Mirella Perdikouli(www.praenatal.de/cms/wir-ueber-uns/aerzteteam/vita-perdikouli.html) sowie Frau Hotz-Wegner!






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  Update am 21.08.2015 in Briefe an Valentin / 73. Brief an Valentin  
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